HomeNotfallSollte ich mein Kind in die Notfallambulanz bringen?

Sollte ich mein Kind in die Notfallambulanz bringen?

Sind Sie unsicher, ob Ihr Kind so krank ist, dass es eine Notfallambulanz aufsuchen muss?

Wenn Sie eine gesundheitliche Frage oder ein Anliegen bezüglich Ihres Kindes haben, wenden Sie sich bitte zuerst an ihre Kinderärztin/Kinderarzt oder kontaktieren Sie die Gesundheitshotline 1450, da die Notaufnahme keine medizinische Beratung am Telefon anbieten kann.

Bei einer Infektion mit einem gewöhnlichen Virus kann Ihr Kind eines oder mehrere der folgenden Symptome zeigen:

  • Laufende Nase
  • Husten
  • Fieber
  • Erbrechen und/oder Durchfall
  • Reizbarkeit oder gedrückte Stimmung

Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt kann hier kompetente Hilfe leisten und Sie fachkundig beraten, wie Sie diese Symptome behandeln und beispielsweise ausreichend Flüssigkeit zuführen, um einer Dehydrierung (Austrocknung) vorzubeugen. Auch die Gabe von Paracetamol oder Ibuprofen oder bei Bedarf die Ausstellung eines Antibiotikarezepts kann dort erfolgen.

Husten, Erkältungen und Magen-Darm-Infekte können von Ihrem Kinderarzt/Kinderärztin behandelt werden. Fieber ist eine normale Reaktion auf Infektionen mit Viren und muss nicht immer behandelt werden. Wenn Ihrem Kind unwohl ist oder es Beschwerden hat, können Paracetamol und Ibuprofen zur Linderung verabreicht werden. Antibiotika helfen bei viralen Erkrankungen wie einer Erkältung nicht.

Wenn Ihr Kind sehr krank ist!

Folgende Anzeichen deuten darauf hin, dass Sie Ihr Kind umgehend in die nächstgelegene Notfallambulanz bringen oder den Rettungsdienst unter 144 alarmieren sollten:

  • Atemnot oder Schwierigkeiten beim Atmen
  • Blasse Haut oder bläuliche Verfärbung der Lippen
  • Schläfrigkeit oder keine Reaktion auf Ansprache
  • Hautausschlag, der beim Drücken nicht verblasst
  • Krampfanfälle oder Zuckungen
  • Rasches, starkes Krankheitsgefühl
  • Verbrennung/ Verbrühungen

Zusätzliche Symptome bei Säuglingen

  • Vorwölbung oder Spannung der Fontanelle (weiche Stelle am Kopf)
  • Hohes schrilles Schreien oder anhaltendes Weinen
  • Schwierigkeiten aufzuwachen oder nicht Aufwachen beim Füttern

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